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Ausschnitt Postkarte zum Saal Lux

1905 kaufte der gelernte Pflasterer Anton Lux die Gaststätte „Zur Waldeslust“. Er ließ auf dem Grundstück einen Veranstaltungssaal errichten. Dafür kaufte er ein dem Badebetrieb nicht mehr gerecht werdendes Badehaus in Fachwerkbauweise des Großherzoglichen Staatsbades Bad Nauheim. Dieses wurde dort abgeschlagen und neben der „Waldeslust“ wieder aufgebaut. Fortan hatte Florstadt einen großen Saal, den „Saal Lux“.

Die Saalbauten, Nachfolger der mittelalterlichen Spielhusses, dienten dem kulturellen, gesellschaftlichen und vergnüglichen Leben.

 

Bei Lux trafen sich die Florstädter Arbeitervereine, die sich nach der Jahrhundert wende bewusst als politisch-kultureller Gegenpol zu den meist bereits bestehenden „bürgerlichen“ Turn- und Gesangsvereinen etablierten.

 

Zwischen 1910 und 1914 entstand hier die Keimzelle und Hochburg der sozial demokratischen Bewegung in Nieder-Florstadt. Darüber hinaus traf man sich in dem Saal bei Kirchweih, Karnevalsveranstaltungen, zu Theateraufführungen, Versammlungen sowie zu sportlichen Aktivitäten.

 

NUTZUNG IN DER GEGENWART

 

Im Dezember 2000 erwarb die Gemeinde Florstadt unter Bürgermeister Herbert Unger das gesamte Anwesen und etablierte im Saal eine Kleinkunstbühne. In der ehemaligen Gaststätte wurde ein Heimatmuseum eingerichtet.

 

 

 

Bildnachweis:

alle Fotos und Postkarte Nieder-Florstadt: Stadtarchiv Florstadt