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Vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Florstadt, den 22.04.2021

Aufgrund der Klimaveränderungen breitet sich der Eichenprozessionsspinner immer stärker in Deutschland aus. Auch in Florstadt hat sich diese Falterart, die warm-trockenes Klima bevorzugt, in den letzten Jahren stark vermehrt. Die Brennhaare der Raupen des Eichenprozessionsspinners können allergisch bedingte Reaktionen bei Menschen verursachen - von Hautreizungen bis zu Augenreizungen und Atemnot. Eine vorbeugende Bekämpfung der Raupen ist daher zum Schutz der menschlichen Gesundheit zwingend angeraten. Im Frühjahr gibt es die Möglichkeit, die Verbreitung der Raupen einzudämmen, bevor diese die gefährlichen Brennhaare ausbilden. Seitens der Stadt ist eine Fachfirma mit der Ausbringung eines biologischen Bakterien-Präparates beauftragt, um Raupen des Eichenprozessionsspinners in öffentlichen Bereichen bzw. an stark frequentierten Stellen zu bekämpfen. Das Bakterien-Präparat wirkt selektiv und lokal gegen die Larven des Eichenprozessionsspinners. Auswirkungen auf andere Lebewesen sind daher nicht zu erwarten.

 

Die vom Eichenprozessionsspinner befallenen Bäume stehen unter anderem in  der Altenstädter Straße, am Buchwaldring (Verkehrsinsel), in der Kirchweg-Allee, am/auf dem Waldfriedhof und dem Spielplatz am Kamerun sowie auf dem Waldsportplatz in Nieder-Florstadt; auf dem Spielplatz in  Ober-Florstadt; beim Kindergarten im Park Staden und auf dem Spielplatz beim Bürgerhaus in Nieder-Mockstadt sowie am Sportplatz in Stammheim.

 

Die Ausbringung des Mittels erfolgt im sogenannten „Vernebelungsverfahren“, wobei das Bakterien-Präparat mit einer an einem Fahrzeug befindlichen „Sprühkanone“ ausgebracht wird.

Es wird seitens der Stadt darauf hingewiesen, dass im Zuge des „Vernebelns“ der Bäume, ein leichter Film auf Scheiben und Gegenständen entstehen kann, welcher jedoch nicht personengefährdend und abwaschbar ist. Autobesitzer werden gebeten, ihre Fahrzeuge am Ausbringungstag nicht unter den Eichen zu parken. Dieses betrifft insbesondere die Altenstädter Straße in Nieder-Florstadt. Die Stadt wird die betreffenden Flächen soweit wie möglich für Verkehrsteilnehmer sperren bzw. entsprechend kennzeichnen.

 

Damit die Maßnahme erfolgreich ist, gilt es den richtigen Zeitpunkt abzuwarten. Wichtig sind unter anderem die Temperatur und das Entwicklungsstadium der Eichenblätter. Außerdem sollte in den Tagen nach der Spritzung kein Regen fallen. Nach dem Stand der Dinge werden von Ende April bis etwa Mitte Mai die Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner durchgeführt.  

 

 

 

Der Magistrat der Stadt Florstadt

Im Auftrag Schlosser, Umweltberater