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Florstädter Turnerinnen bei den Hessischen Einzel Finalwettkämpfen am Start

15.06.2017

Das Wochenende im Mai stand wieder ganz unter den Sternen des Hessischen Einzel-Landesfinale im Gerätturnen weiblich. Zu diesem Wettkampf machten sich 7 Turnerinnen der Sport-Union Nieder-Florstadt mit ihren Trainern, Kampfrichtern und Fans auf den Weg nach Mörlenbach im Odenwald.

 

Am Samstagmorgen startete die jüngste LK Turnerin Vivien Eisenblätter in ihren Landeswettkampf LK 4. Mit einer guten und soliden Übung begann sie ihren Wettkampf am Stufenbarren und erzielte damit 10,90 Punkte. Dann ging es an den Schwebebalken. Im Training zeigt sich Vivien hier noch standfest, was man vom Wettkampf nicht behaupten konnte. Mit drei Abgängen vom Balken erhielt sie leider nur 7,85 Punkte. Unbeirrt dessen, zeigte sie nun am Boden wieder ihre Stärken und legte eine schöne, selbst ausgedachte (Trainerin Denise Riemer) Kür mit 11,20 Punkten hin. Auch am Sprung zeigte sie zwei schöne Handstütz-Überschläge, die mit 11,15 Punkten belohnt wurden. Am Ende erreichte sie Platz 22 und fuhr mit weiteren Wettkampferfahrungen nach Hause.

 

Am Mittag ging dann Louisa Dickhardt von der SU im Wettkampf LK 3 an den Start. Auch sie startete am Stufenbarren und turnte eine gute Übung mit 8,30 Punkten, die jedoch noch ausbaufähig ist. Auch Louisa blieb von einem Abgang am Schwebebalken nicht verschont, turnte dann aber sicher zu Ende und erhielt für ihre Übung 10,10 Punkte. Am Boden zeigte sie dann wieder ihr Können und erhielt für ihre Übung 11,90 Punkte, womit sie im ersten Drittel der Bodenergebnisse lag. Am Sprung zeigte sie zwei Überschläge als Sicherheitssprünge und diese wurden mit 10,80 Punkte belohnt. Sie belegte letztendlich mit 41,10 Punkten den 24. Platz.

 

Am Samstagabend ging noch Sonja Müller als routinierte Turnerin der SU im Wettkampf LK 2 an den Start. Auch ihr erstes Gerät war der Stufenbarren. Mit einer sauberen Übung erzielte sie 10,70 Punkte, womit man im Florstädter Lager zufrieden war. Am Balken ging die Serie mit den Stürzen weiter: beim Rad musste Sonja leider das Gerät verlassen, erhielt aber mit 10,25 Punkten noch eine Wertung, die bei den anderen Wertungen der Konkurrenz lag. Am Boden stand Sonja ihre zwei verschiedenen Salti und erzielte mit ihrem Können 11,35 Punkte. Ihr stärkstes Gerät, der Sprung, kam zum Schluss. Mit einem Überschlag mit halber Drehung in der 1. und 2. Flugphase erzielte sie 12,65 Punkte, womit sie an diesem Gerät auf Platz 1. lag. Insgesamt erturnte sie 45,05 Punkte, was am Ende Platz 9 bedeutete. Trainert und betreut wurden die 3 SU Turnerinnen von Ingeborg und Uli Riemer.

 

Der Muttertags-Sonntag gehörte nun den Turnerinnen der Pflicht-Übungen. Im Wettkampf P5 gingen gleich zwei Turnerinnen der SU an den Start: Charleen Meiß, für die es der 2. Einzelwettkampf auf Landesebene war, und Marcia Eifler, die hier zum ersten Mal Landesluft im Einzelwettkampf schnupperte. Beide begannen ihren Wettkampf ebenfalls am Barren und legte sofort sehr gute Übungen hin: Marcia erzielte 14,35 Punkte (von 15 Punkten) und Charleen 13,95 Punkte. Am Balken ging Marcia leider ebenfalls einmal ab und erhielt dafür trotzdem noch gute 12,25 Punkte. Charleen durchbrach die Sturzserie der SU und blieb auf dem Balken. Dafür erhielt sie 12,70 Punkte. Die perfekt eingeübten Bodenübungen zu Disney-Musiken gaben beide zu ihrem Besten. Marcia erzielte 13,25 Punkte und Charleen 13,10 Punkte. Auch deren Abschlussgerät war der Sprung, was noch einmal gute Punkte bedeutete. Beide mussten einen Handstützüberschlag über den Sprungtisch mit Landung auf einem Mattenberg springen. Charleen erhielt für ihren Sprung 12,40 Punkte und Marcia 12,95 Punkte. Die beiden Trainerinnen Melissa Nelson und Denise Riemer waren mit der Leistung ihrer Schützlinge mehr als zufrieden und freuten sich mit den Zwei über den 9. Platz bei Marcia und den 15. Platz bei Charleen.

 

Am Mittag schnupperten Jola Kühn und Anita Leineweber das erste Mal „Landesluft“. Sie starteten zum ersten Mal an Hessichen Finalwettkämpfen und demnach war die Aufregung, aber auch die Freude groß. Beide wurden trainiert und betreut von Kai Jakupka. Am Stufenbarren erzielte Jola 13,90 Punkte und Anita 13,50 Punkte, worüber der Trainer und die Mädchen im Wettkampf P5/6 zufrieden waren. Auch diese beiden turnten ihre Elemente auf dem Balken und fielen nicht herunter. Jola erhielt für ihre Übung 13,35 Punkte und Anita, die aufgrund verletzter Turnerinnen nachträglich zu dem Wettkampf zugelassen wurde, war noch wacklig unterwegs. Sie erzielte am Balken 11,85 Punkte. Am Boden zeigten dann beide wiederum ihr Können auf die selbst ausgesuchte Musik. Anita erturnte hier 13,65 Punkte und Jola 14,20 Punkte. Zum Schluss stand bei ihnen auch der Sprung auf dem Plan. Beide zeigten einen Handstützüberschlag vorwärts, was Jola 13,85 Punkte einbrachte und Anita 11,25 Punkte. Am Ende stand Jola mit 55,30 Punkten auf dem 15. Platz und Anita mit 50,25 Punkten auf dem 33. Platz. Auf dieser Basis kann nun für den Mannschaftswettkampf aufgebaut werden.

 

Im letzten Durchgang an diesem Wochenende ging Julia Sibik im Wettkampf P6-7 für die SU an den Start. Sie wurde betreut von ihrem Trainer Uli Riemer und ihren zwei Mannschaftskameradinnen Lena Meier und Sonja Müller. Mit leichten Startschwierigkeiten am Stufenbarren stieg sie in den Wettkampf ein. Die neu erlernte P7 Übung klappte einigermaßen und dafür erhielt Julia 14,25 Punkte. Mit ein wenig Respekt ging sie an ihre Balkenübung. Diese lief jedoch sehr gut und damit sicherte sie sich 14,15 Punkte. Am Boden turnte sie ausdrucksstark und steigerte sich damit auf 14,80 Punkte an diesem Gerät. Zum Angriff ging Julia an ihrem letzten Gerät über: mit einem super Handstützüberschlag vorwärts konnte sie ihre Stärke voll ausspielen und erhielt dafür 15,80 Punkte. Damit hatte sie, ebenfalls wie Sonja Müller, das beste Sprungergebnis. Im Lager der SU war die Freude dann besonders groß, als Julia bei der Siegerehrung auf den 5. Platz gelangte. Ihr fehlte noch nicht einmal ein ganzer Punkt, um den Sprung auf das Treppchen zu schaffen.

 

Bedanken tun sich die Turnerinnen bei ihren mitgereisten Fans, ihren Trainern und den beiden Kampfrichtern Lena Meier und Kai Jakupka.